Über mich

Hunde begleiten mich schon mein ganzes Leben. Es fing mit einer Spitz-Mischlings-Hündin namens Tanja  an, mit der mein Herzenswunsch nach einem eigenen Hund von meinen Eltern zu meinem 5. Geburtstag erfüllt wurde. Sie war fast 15 Jahre an meiner Seite. Etwas später zog Jacky, ein Labrador-Schäferhund-Mix-Rüde, bei mir ein. Kolja, ein Weißer-Schweizer-Schäferhund-Welpe, sollte ihm Gesellschaft leisten. Nachdem Jacky über die Regenbogenbrücke gehen musste, durfte Zelda, eine 3-jährige Schweizer Schäferhündin, Kolja über die Trauer hinweghelfen. Was ist also naheliegender, als auch beruflich mit Hunden zu arbeiten …

Ausbildungsverlauf:

  • Fachausbildung zur Hunde-Physiotherapeutin: 29.10.2016–23.09.2017, Paracelsus Mönchengladbach, Dozentin THP Diana Hopfenheidt
  • Seminar: Blutegel in der Tierheilkunde: 30.09.2017, Paracelsus Mönchengladbach, Dozentin Dr. med. vet. Barbara Lüdtke
  • Seminar: Dorn-Therapie und Breuss-Massage: 19.–21.01.2018, Dorn-Therapiezentrum für Hunde, Swisttal, Dozentin Susanne Schmitt
  • Seminar: Physiotherapie für Sporthunde: 27.01.–15.04.2018, Dorn-Therapiezentrum für Hunde, Swisttal, Dozenten Britta Reiland und Björn Tigges
  • Seminar: Gangbildanalyse des Hundes: 10.05.2018, Dorn-Therapiezentrum für Hunde, Dozentin Human- und Tierphysiotherapeutin und Osteopathin Bettina Oberstrass
  • Seminar: Akupunktur für Hunde: ab 18.08.2018, Dorn-Therapiezentrum für Hunde, Swisttal, Dozentin Tierärztin Dr. Susanne Menke
  • Seminar: Die Genetik des Hundes – Grundlagen der Vererbung und Auswirkungen auf die Zucht: 15.09.2018, Ausbildungszentum des Internationalen Hunde Verbandes IHV e.V. ACW Central-Europe

Zertifikate

 

 

Lebenslauf

Schon als Kind wollte ich beruflich immer „irgendwas mit Tieren“ machen. Tierarzthelferin war für mich jedoch keine Option. Ich wollte nicht „die Böse“ sein, die hilft, das ängstliche Tier festzuhalten, während der Arzt etwas Unangenehmes tut, wie Spritzen zu geben oder Ähnliches. Tierpflegerin war auch eher weniger für mich geeignet, da ich mit den damaligen (und teilweise auch heutigen) Haltungsbedingungen der Zoos und Tierparks nicht einverstanden war. Daher habe ich mich beruflich anders orientiert. Auch wenn ich mich damit arrangiert hatte, im Büro zu arbeiten, fehlte mir zunehmend der Kontakt zu Tieren.

Nachdem sich mein Hund Kolja als Welpe beim Spielen verrenkt hatte und sein Gangbild sehr steif wirkte, fuhr ich mit ihm zum Tierarzt. Dort konnte nichts festgestellt werden, was aus tierärztlicher Sicht behandlungswürdig schien. Mir wurde empfohlen, mit dem Hund zur Physiotherapie zu gehen. Nach mehreren Behandlungen bei der Physiotherapeutin ging es Kolja zunehmend besser. Und mehr und mehr beneidete ich die Therapeutin um ihren Job. Viel Zeit und Ruhe für ein Tier. Keine Tierarztatmosphäre. Offensichtlich war die Behandlung sogar so entspannend, dass Kolja regelmäßig vor Wonne einschlief. Es war richtig faszinierend für mich, da Kolja sonst ein Powerpaket ohne Pause war. Nur während der einen Stunde Physiotherapie kam er richtig zur Ruhe und konnte entspannen. Er muss die Wohltat gespürt haben, denn er konnte es nach einigen Behandlungen kaum abwarten, endlich aus dem Auto steigen zu dürfen, wenn ich vor der Physiopraxis parkte.

Ich informierte mich dann ausführlich über den Beruf der Hunde-Physiotherapeutin und nach kurzer Zeit fasste ich den Entschluss, diese Ausbildung neben meinem Beruf zu durchlaufen. Als Ausgleich zu meinem Bürojob wollte ich meinen Hund mitbehandeln und vielleicht auch einigen Hunden aus dem Bekanntenkreis helfen können. Mein Interesse an der Hunde-Physiotherapie wurde durch die erlangten Kenntnisse immer größer. Schnell besuchte ich weitere Seminare wie Blutegeltherapie, Physiotherapie für Sporthunde und Dorn-Therapie. Nach jedem Seminar wuchs mein Interesse weiter, mein Wissen zu erweitern und zu vertiefen.

Nun reichte mir die Behandlung der eigenen Hunde nicht mehr. Ich wollte mehr Hunden helfen können, ein schmerzfreieres Leben führen zu dürfen. Der Wunsch nach einer eigenen Praxis war geboren …